Theaterstück Archiv von TIC

Seit der Vereinsgründung haben wir mehr als 14 Theaterstücke realisiert. In unserem Theaterstück Archiv findet ihr eine Auswahl der bisherigen Produktionen. Dazu gehören unter anderem „Der Gott des Gemetzels“, „Die Physiker“, „Liv Stein“, „Ein Sommernachtstraum“ und „Nora oder Ein Puppenheim“. Einen Großteil davon haben wir gemeinsam mit den Studenten des Theater-Seminars an der Universität Bremen realisiert. Damit gelingt es TIC, Studenten verschiedener Fachrichtungen zusammenzubringen und für ein großes Projekt zu begeistern. Außerdem entdecken wir immer wieder Talente, die auch nach dem Ende des Seminars weiter mit uns zusammenarbeiten. Denn wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, Amateurschauspieler zu fördern. Dazu gehören alle, die uns auf unserem Weg begleiten. Angefangen bei denen, die Regie führen und an einer Spielfassung mitarbeiten wollen, bis zur Studentengruppe, die eine eigene Idee verwirklichen möchte. Welches Theaterstück wohl als nächstes folgen wird? Wir freuen uns jetzt schon auf unsere künftigen Inszenierungen.

Uni mit TIC – Die Physiker (Juni 2018) – Theaterstück von Friedrich Dürrenmatt

Die Physiker - Uni mit TIC. Theaterstueck von Friedrich Duerrenmatt. Werbeplakat.

Der Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt schrieb die Komödie vor über 50 Jahren. Obwohl das Stück in einer psychiatrischen Klinik spielt, handelt es auch von der Verantwortung der Wissenschaft für ihre Erkenntnisse. Dennoch ist es so spannend wie sonst wenige Werke. Warum? Weil Geisteskrankheit für immer faszinieren wird. Auch die Inszenierung von TIC nimmt ihren Lauf in einer Irrenanstalt.

Eine Stille für Frau Schirakesch (Februar 2016)

Eine Stille fuer Frau Schirakesch. Theaterstueck von Theresia Walser. Werbeplakat.

Das Drama von Theresia Walser greift Konflikte zwischen dem christlich geprägten Westen und dem Islam auf. Dabei werden alle Klischees auf die Spitze getrieben. Insgesamt acht Schauspieler erweckten das Theaterstück für TIC zum Leben. Sie spielten exzessiv und unter höchster Spannung. Dennoch schafften sie es gemeinsam durch das über 90 Minuten langen Kammerspiel bis zum dramatischen Finale.

Der Gott des Gemetzels (Juli 2015; Februar 2016)

Der Gott des Gemetzels. Theaterstueck von Yasmina Reza. Werbeplakat.

Im Theaterstück der französischen Schriftstellerin Yasmina Reza eskaliert ein Konflikt zwischen zwei Elternpaaren. Dabei verlieren sie die Fassaden spießbürgerlicher Großstädter und zeigen ihr wahres Gesicht. Fünf Studenten, die sich während des Seminars kennen lernten, führten das Stück gemeinsam mit TIC auf. Dieses Mal nicht nur an der Uni, sondern auch auf der Speicherbühne Bremen in der Überseestadt.

Liv Stein (Juli 2015; November 2015) – Theaterstück von Nino Haratischwilli

Liv Stein. Theaterstueck von Nino Haratischwili. Werbeplakat.

Liv Stein ist Pianistin und gerät nach dem Tod ihres Sohnes mit ihrem Leben in Konflikt. Deshalb nimmt sie eine Schülerin an, um den Verlust zu überwinden. Jedoch hat die junge Schülerin ein dunkles Geheimnis. Das Drama der deutsch-georgischen Dramaturgin Nino Haratischwili wurde als erstes Theaterstück von TIC außerhalb der Universität Bremen aufgeführt.

Unglaubliches Talent – Die Revue (Februar 2015)

Unglaubliches Talent - Die TIC Revue. Werbeplakat.

Im Wintersemester 2014/15 veranstaltete TIC zum ersten Mal eine Theater Revue. Dabei präsentierten die Studenten gleich acht kleine Stücke, sogenannte Minidramen, auf der Bühne. Beispielsweise „Das Interview“ von Hans Magnus Enzensberger oder „Die verkorkste Dichterlesung“ von F.K. Wächter. Zudem setzten sich die Stücke zum Teil kritisch mit gesellschaftlichen Themen auseinander. Das und eine große Portion Humor haben das Publikum überzeugt.

Die Zofen (Juli 2014)

Die Zofen. Theaterstueck von Jean Genet. Werbeplakat.

„Die Zofen“ waren das zweite reine TIC Theaterstück. Weil insgesamt nur drei Schauspieler mitspielen, fiel es nicht schwer, schnell eine gute Besetzung zu finden. Inhaltlich handelt das Theaterstück des französischen Dramatikers Jean Genet von den beiden Dienstmädchen Claire und Solange, die in Abwesenheit ihrer Dienstherrin ein absurdes Spiel spielen. Dafür diente Genet der Doppelmord der Schwestern Lea und Christine Pagin an ihrer Dienstherrin und deren Tochter 1932 in Le Mans als Vorlage.

Die Heilige Johanna der Schlachthöfe (Juni 2014)

Die Heilige Johanna der Schlachthoefe. Theaterstueck von Berthold Brecht. Werbeplakat.

Im heißen Sommer 2014 inszenierten über dreißig Studenten eines der bekanntesten Theaterstücke Berthold Brechts. Hierfür verbrachten sie zwei Semester im Theatersaal der Universität und fühlten sich in die Lebensbedingungen des kapitalistischen Chicagos während der 20er Jahre ein.

Der Dieb, der nicht zu Schaden kam (Juni-Juli 2013)

Der Dieb, der nicht zu Schaden kam. Theaterstueck von Dario Fo. Werbeplakat.

TIC führte im Sommer 2013 die sozialkritische Komödie des italienischen Theaterautoren Dario Fo in wechselnder Besetzung auf. Der Einakter enthüllt eine gesellschaftliche Doppelmoral, indem es einen Dieb zur ehrenhaftesten Person macht.

Das Leben auf der Praca Roosevelt (Februar 2013)

Das Leben auf der Praca Roosevelt. Theaterstueck von Dea Loher. Werbeplakat.

Das Theaterstück der Dramatikerin Dea Loher gewährt einen Einblick in den Mikrokosmos einer Welt, in der viele verschiedenen Biografien miteinander verknüpft sind. Im Verlauf des Stückes treffen diese unweigerlich aufeinander, denn ihr ganzes Leben findet auf einem einzigen Platz in São Paulo statt.

Nora oder ein Puppenheim (Dezember 2012) – Theaterstück von Henrik Ibsen

Nora oder Ein Puppenheim von Henrik Ibsen.

„Nora“, erschaffen von dem norwegischen Dramatiker Henrik Ibsen, ist ein Stück über den Ausbruch aus emotional einengenden Strukturen. Es war das erste Theaterstück, das nicht im Rahmen der Lehrveranstaltung entstand. Der Regisseur Juri Morasch suchte die Schauspieler sehr gezielt aus. Denn es war als Psychodrama mit anspruchsvoller Spielform konzipiert worden. Dadurch konnte die Inszenierung mit hoher Spielqualität verwirklicht werden.

Die wunderbare Welt Dissozia (Februar 2012)

Die wunderbare Welt Dissozia von Anthony Neilson.

„Die wunderbare Welt Dissozia“ gehört zu einem der ersten TIC-Projekte, bei dem nicht Franz Eggstein Regie führte. Denn die Studentinnen Michele Kersting und Carolin Falke übernahmen die Inszenierung des Stückes und die Leitung des dazugehörigen Seminars. Ebenfalls außergewöhnlich: Der Einakter ist kein klassischer Autorentext, sondern eine Mitschrift der in Teilen improvisierten Uraufführung.

Ein Sommernachtstraum (Juli 2011)

Ein Sommernachtstraum. Theaterstueck von William Shakespeare.

TIC inszenierte den Klassiker von William Shakespeare im Sommer 2011 in einer völlig neuen Weise. Denn anstelle eines klassischen, entstand in Kooperation mit Studierenden der Digitalen Medien ein komplett digitales Bühnenbild. Dadurch konnten sich die Akteure durch einen dreidimensionalen Wald bewegen.

Minna von Barnhelm (Februar 2011)

Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing. Werbeplakat.

Lessings „Lustspiel“ über eine große Liebe, ist das erste deutschsprachige Stück in dem eine selbstbewusste junge Frau die Fäden in die Hand nimmt. Lessing, bekannt als Aufklärer, setzte darauf, dass die menschliche Vernunft am Ende siegt. Daher war es auch Kern der Inszenierung von Theater InCognito.