Theaterstück

Die Physiker – Uni mit TIC

Ein Klassiker aus der Schulzeit

Von Collin Adam Ewert
„Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt dürfte mittlerweile jedem aus dem Deutschunterricht der 10. Klasse bekannt sein. Oder aber aus dem Literaturkurs, den Mutti einem aufgezwungen hat. Besser gesagt, an dem man „freiwillig“ teilnahm. Aber wir sollten jetzt nicht zu sehr abschweifen. Obwohl die Komödie bereits vor über 50 Jahren geschrieben wurde, ist sie doch noch spannend wie sonst wenige Werke. Warum? Weil Geisteskrankheit für immer faszinieren wird.
Schließlich verlangt unsere Neugier antworten auf die Frage, warum Menschen verrückt werden und wie sich diese Verrückheit äußert. Dafür hat Hollywood Norman Bates und Hannibal Lecter kreiert – und Dürrenmatt eben Möbius, Newton und Einstein – beziehungsweise deren fiktiven Pendants.

Die Physiker in der Irrenanstalt

„Die Physiker“ ist das 14 Stück von Theater InCognito und das erste, dass unter dem neuen Label „UNI mit TIC“ lief. Aufgrund der großen Bekanntheit des Theaterstückes war es wenig verwunderlich, dass es ein großes Publikum anlocken würde. Doch die Premiere sprengte die eigenen Erwartungen deutlich. Denn über 170 Zuschauer drängten sich in den Theatersaal der Universität Bremen. Aber das war auch ein Erfolg der Inszenierung. Denn in allen fünf Aufführungen zeigten sich die jungen Schauspieler immer spielfreudig. Überdies überzeugte auch der Einsatz von Film- und Tanzelementen. Kurzum ein toller Erfolg, für den Theater InCognito sich herzlich bei allen Teilnehmern bedankt.

Darsteller

  • Lisa Böckling (Pflegerin)
  • Abdoulaye Diene (Missionar Rose, Pfleger)
  • Anna Sophie Dohnalek (Eine Irre)
  • Anouk Lou Falkenstein (Newton)
  • Denis Karabanov (Die Buben, Ein Irrer)
  • Gian-Luca Kemper (Einstein)
  • Leoni Knüver (Marta Boll, Pflegerin)
  • Lennart Kötschau (Möbius)
  • Larissa Kroll (Fräulein von Zahnd)
  • Marlene Kropp (Eine Irre)
  • Vivian Prinz (Fräulein von Zahnd)
  • Simon Kannengießer (Inspektor)
  • Maha Vollmer (Frau Rose, Pflegerin)
  • Lola Wolff (Blocher, Schwester Monika)

Tanzchoreografien

  • Laure Achouline- Cousin

Technik und Videochoreografie

  • Linus M. Wirth

PR

  • Clara Bank, Abdoulaye Diene, Anne-Sophie Dohnalek, Collin Adam Ewert, Andreas Scharfenort

Dramaturgie

  • Laure Achouline- Cousin

Regie

  • Franz Eggstein
  • Roland Klahr

Fotogalerie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.