Pension Schöller


Rasante Komödie von Peter Siefert nach Carl Laufs und Wilhelm Jacoby

Auch über 130 Jahre nach ihrer Uraufführung bot die PENSION SCHÖLLER Theaterspaß von der ersten bis zur letzten Minute. Dabei blieb kein Auge trocken. Mit viel Slapstick, Tanz und Musik setzten unsere Schauspieler:innen die liebenswürdigen Figure in Szene.

Das Publikum konnte sich auf einen Abend voller Heiterkeit freuen!

Pension Schöller - Plakatdesign.

Ein Ausflug zur Pension Schöller hat Folgen

Alfred will sich selbstständig machen, ist aber knapp bei Kasse. Da kommt ihm das zufällige Zusammentreffen mit seinem Onkel Klapproth gerade recht. Dieser verlebt seinen Ruhestand mit der Suche nach Sensationen und Nervenkitzel, wofür es Ihn nach Berlin zieht. Am liebsten möchte er einem Haufen Verrückter live erleben. Er sichert Alfred finanzielle Unterstützung für sein Projekt zu wenn dieser ihm Zugang zu einer Anstalt verschafft. Ohne zu wissen wie, geht er auf den Deal ein. Seine ex-ehemalige, Fritzi, bringt ihn dann auf die rettende Idee. Er solle seinem Onkel glauben lassen, in der PENSION SCHÖLLER würde am Abend die Soirée einer Nervenheilanstalt stattfinden. Gesagt, getan.

Proben zur Pension Schöller - Lukas Warnecke als Klapproth und Maic Wrehde als Direktor Schöller - Foto: Oliver Hahn
Proben zur Pension Schöller – Lukas Warnecke als Klapproth und Maic Wrehde als Direktor Schöller – Foto: Oliver Hahn

Und tatsächlich hält Klapproth die ziemlich exzentrischen Gäste – eine wissbegierige Schriftstellerin, ein Weltreisender Jäger, ein gereizter Major und eine Schauspielerin mit Sprachfehler – für absolut verrückt. Anfangs amüsiert, werden ihm die vermeintlichen Irren zunehmend bedrohlich. Er ergreift die Flucht aus Berlin in seine Heimat, um Ruhe zu finden. Aber er hat die Rechnung ohne die Gäste der Pension Schöller gemacht.

Die Roaring Twenties auf der Theaterbühne

Gemeinsam mit Student:innen der Universität Bremen, inszenierte Theater InCognito unter der Regie von Franz Eggstein und Roland Klahr das bekannte Lustspiel. Dabei spielte die Geschichte nicht Ende des 19. Jahrhunderts, sondern wurde in den 1920er Jahren angesiedelt. Und was durfte hierzu nicht fehlen? Eine der Zeit entsprechende Darbietung mit Tanz und Musik. Für unsere Schauspieler:innen eine Herausforderung, die sie gerne annahmen. Schließlich erfordert auch der Slapstick des Stückes viel Präzision und genaues Timing. Dadurch kam die eine oder der andere schon mal ordentlich ins schwitzen. Trotzdem waren alle zu jederzeit mit Leidenschaft dabei, da sie nach zwei Jahren mit wenig Spielmöglichkeiten in der PENSION SCHÖLLER wieder vollen Körpereinsatz zeigen durften.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.