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CIT – Comedy Impro Theater

Impro Theater vom Feinsten – Das war CIT

Der Beginn einer improvisierten Geschichte

Das Comedy Impro Theater begann im Sommer 2013 als Projekt von Yvonne Abbenhaus und Christiane Hesse, die zuvor bereits gemeinsam an verschiedenen TIC Theaterstücken mitgewirkt hatten.

Schließlich beschlossen sie, gemeinsam mit einer Gruppe gleichgesinnter ihre Freude an Improvisationstheater auszuleben. Dafür fanden sie in Marcel Bonhagen, Ute Nerstheimer, Andreas Scharfenort und Maziyar Bazi die perfekte Mischung aus verrückten Ideen und Improvisationstalent.

Kurzum  entwickelten die sechs „Improtierchen“ ein Konzept für ihre erste Bühnenshow, das größtenteils beim Spielen entstand. Schließlich brachten sie Anfang November 2013 ihre erstes Programm auf die Bühne. Genauso verrückt wie ihre Ideen war letztlich auch „(Zwischen)menschliche Beziehungen. Der tägliche Wahnsinn von Liebe, Sex und Zärtlichkeiten“. Es war eine bunte Mischung aus Improvisationsspielen, selbst geschriebenen Sketchen und einem Stand-up Auftritt von Maziyar Bazi. Aufgrund der großen positiven Resonanz des Publikums, wollte die Gruppe ihre Idee unbedingt weiterverfolgen.

Große Umbrüche und viel Pech

Doch leider musste das Comedy Impro Theater zwei herbe Verluste verkraften. Denn Yvonne Abbenhaus setzte ihr Studium in Berlin fort und auch Marcel Bonhagen verließ die Gruppe, um sich neuen Projekten zu widmen. Überdies wurde CIT vom Pech verfolgt. Da einige Teammitglieder erkrankten, musste eine kurzfristig geplante Show zum Thema „Weihnachten“ abgesagt werden. Dementsprechend demotiviert startete die Gruppe in das Jahr 2014. Jedoch gelang es ihnen durch hartnäckige Suche eine neue Teilnehmerin zu gewinnen. Julia Paetz stieß dazu und brachten frischen Wind mit. Denn es hatte sich in der Zwischenzeit auch ein inhaltlicher Wandel vollzogen.

Ein neuer Anspruch und eine zweite Show

Inzwischen verfolgte CIT die Idee, soziale Kompetenzen der Mitspieler durch Improspiele zu stärken. Denn die Spiele erlaubten, die eigenen Grenzen auszuloten. Schließlich lautet eine Regel des Improvisationstheaters, dass im Spiel nichts verneint werden darf. Das heißt, dass die Spieler sich nicht gegenseitig blockieren können. Besser gesagt, sie bauen auf diesem Weg Abwehrmechanismen ab. Und das hat mehrere Vorteile. Erstens lernen sie dadurch, Gefühle richtig zu erfassen und mit ihnen zu arbeiten. Zweitens gelingt es ihnen besser, auf verschiedene Situationen spontan zu reagieren und diese aktiv zu gestalten.

Mit diesen neuen Ansätzen entstand eine weitere Show, die erneut eine bunte Mischung aus selbstgeschriebenen Sketschen und Improvisationsspielen war. Zusätzlich wurde dieses Mal auch das Medium Film in Form kurzer Sketschen verwendet. Unter dem Titel „Bildung, Beruf (Un)wissen – Dümmer geht immer“ konnte das Publikum am 2. und 3. August 2014 einen mehr als lustigen Abend erleben.

Zurzeit ruht das Comedy Impro Theater, denn auch den anderen Teilnehmern ist inzwischen das Leben dazwischen gekommen. Aber auch das böte reichlich Potential für einen weiteren Comedy-Abend.


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