Uni mit TIC – Die Physiker

Von Collin Adam Ewert
Mittlerweile von wahrscheinlich jedem mindestens einmal gelesen – sei es im Deutschunterricht der 10. Klasse, im Literaturkurs, den Mutti aufgezwungen hat oder tatsächlich aus freien Stücken – Die Physiker. Geschrieben vor über 50 Jahren von Friedrich Dürrenmatt und doch noch spannend wie sonst wenige Werke. Warum? Weil Geisteskrankheit für immer faszinieren wird. Norman Bates, Hannibal Lecter – und eben Möbius, Newton und Einstein – beziehungsweise deren fiktiven Pendants.

Statt findet das ganze Spektakel, wie sollte es auch anders sein, in einer Irrenanstalt. Geleitet von den beiden Fräulein von Zahnd, beherbergt es die Physiker Möbius, Einstein und Newton – oder zumindest Menschen, die sich für diese Persönlichkeiten halten. Möbius ist es gelungen, die sogenannte Weltformel zu entdecken, mit der sehr viel Macht, Reichtum und vielleicht sogar die Weltherrschaft in Verbindung stehen. Er selbst sah es als sinnvoller an, die Formel versteckt zu halten. Und wo ginge das besser als in einer Anstalt, in der es ihm ohnehin niemand glauben würde? Dachte er, bis mehrere Zwischenfälle seine Pläne durchkreuzen.

Durchaus also eine grundlegende Handlung, die Raum für ein Theaterstück lässt! Und genau das geschieht in fünf Aufführungen an der Universität Bremen mit eigenen Interpretationsansätzen und einer Menge Fantasie.

 

Darsteller: Lisa Böckling (Pflegerin) / Abdoulaye Diene (Missionar Rose, Pfleger) / Anna Sophie Dohnalek (Eine Irre) / Anouk Lou Falkenstein (Newton) / Denis Karabanov (Die Buben, Ein Irrer) / Gian-Luca Kemper (Einstein) / Leoni Knüver (Marta Boll, Pflegerin) / Lennart Kötschau (Möbius) / Larissa Kroll (Fräulein von Zahnd) / Marlene Kropp (Eine Irre) / Vivian Prinz (Fräulein von Zahnd) Simon Kannengießer (Inspektor) / Maha Vollmer (Frau Rose, Pflegerin) / Lola Wolff (Blocher, Schwester Monika) /

Public Relations: Clara Bank, Abdoulaye Diene, Anne-Sophie Dohnalek, Collin Adam Ewert, Andreas Scharfenort /

Tanzchoreografien: Laure Achouline- Cousin /

Technik und Videochoreografie: Linus M. Wirth /

Dramaturgie: Laure Achouline-Cousin /                                              Regie: Franz Eggstein, Roland Klahr


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