GRETCHEN, HALBWAISIN UND ARBEITERIN AUS KLEINBÜRGERLICHEN VERHÄLTNISSEN.
Aufführungstermine:
FR 12. Dezember | 19 Uhr
SA 13. Dezember | 20 Uhr
SO 14. Dezember | 18 Uhr
MI 17. Dezember | 19 Uhr
FR 19. Dezember | 19 Uhr
Theatersaal der Uni Bremen.
Tickets: 6 / 9 Euro | Gruppen: 5 Euro/Person
Verkauf an der Abendkasse.
Praktisch noch ein Kind ist Gretchen schon zu genüge mit Leid und Entbehrung vertraut. Mitten in ihre eintönige Existenz tritt eines Tages ein geheimnisvoller Fremder auf: Dr. Heinrich Faust. Umworben und beschenkt, lässt sich Gretchen auf eine heimliche Affäre mit dem Gelehrten ein. Zum ersten Mal halten Liebe und Hoffnung in ihrem Leben Einzug. Doch sie kann nicht wissen, dass sie in ein finsteres Spiel zwischen Faust und seinem unheimlichen Diener, Mephisto, hineingezogen wird…
DAS EPOCHALE DRAMA VON JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
Johann Wolfgang von Goethes Faust ist ein epochales Drama über die tragischen Schwächen und die düstersten Abgründe des Menschen. Goethe war durch ein Puppenspiel seit seiner Kindheit mit der spätmittelalterlichen Legende um Dr. Faustus und seinen Pakt mit dem Teufel vertraut und von ihr fasziniert.
Die Arbeit an seinem eigenen Faust begann er im Jahr 1770, noch als Jurastudent in Straßburg. Diese erste Fassung, heute als Urfaust bekannt, blieb zunächst ein lückenhaftes Fragment.

Die Arbeit an seinem eigenen Faust begann er im Jahr 1770, noch als Jurastudent in Straßburg. Diese erste Fassung, heute als Urfaust bekannt, blieb zunächst ein lückenhaftes Fragment. Erst 1808, als Goethe bereits ein europaweit gefeierter Dichter und Schriftsteller war, kam es zur Veröffentlichung des Faust I. Die Fertigstellung des wesentlich umfangreicheren zweiten Teils sollte noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Wenige Monate vor seinem Tod im Jahre 1832 gelangte sein lebenslanges Werk zur Vollendung.
DIE ARBEIT AN „FAUST“
Die Arbeit an der Inszenierung begann ursprünglich als Teil des regulären jährlichen Theaterprojekts an der Uni Bremen in Kooperation mit Theater inCognito und sollte eigentlich schon im Spätsommer aufgeführt werden, verzögerte sich jedoch aufgrund notwendiger Umbesetzungen und Umstrukturierungen mehrfach. Vor und hinter der Bühne wird das Stück vollständig von Studierenden der Uni Bremen, vor allem aus den geistes- und medienwissenschaftlichen, aber auch aus den naturwissenschaftlichen Bereichen, gestaltet. Intention war es, das Format der klassischen „Faust“-Inszenierungen aufzubrechen, in denen Faust zumeist als tragischer Held stilisiert wird. Ziel dieser Version ist es, die moralisch fragwürdigen und negativen Aspekte des Protagonisten hervorzuheben und den Fokus stärker auf jene zu verschieben, die unter seinen egozentrischen Handlungen zu leiden haben, allen voran Gretchen.
DARSTELLER:INNEN
Genia Frei (Mephistopheles; Lieschen; Böser Geist)
Paul Hagedorn(Faust; Schüler)
Lucas Jahn (Mephistopheles)
Anılcan Karabulut (Faust)
Liv Killing (Siebel)
Dustin Lange (Gott; Erdgeist; Brandner; Valentin)
Lilith Mauer(Der Alte; Marthe Schwerdtlein)
Jasmin Pieper (Mephistopheles)
Ash Seekamp (Gretchen; Erzengel)
Steffen Thiel (Faust)
Carolina Toaspern (Frosch)
SOUND
Lucas Jahn
LICHT
Charlotte Schmitz-Salue
REQUISITEN
Johannes Mock
BÜHNENBILD
Charlotte Schmitz-Salue
GRAFIKDESIGN; PR
Charlotte Schmitz-Salue
REGIE
Paul Hagedorn
PROJEKTLEITUNG
Franz Eggstein
























































