Vereinsgeschichte

TIC wurde 2010 zunächst als reines Universitätstheater gegründet. Nachdem die Projekte des Seminars „Praktische Theaterarbeit“ immer umfangreicher wurden, bot die Gründung des Vereins „Theater InCognito“  den Rahmen, diese großen Projekte organisatorisch zu bewältigen. In dieser Zeit entstanden so bemerkenswerte Stücke wie „Unschuld“, „Das Leben auf der Praca Roosevelt“ von Dea Loher, aber auch Klassiker wie die „Minna von Barnhelm“ oder „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“.

Als aus den Reihen der Studenten/innen der Ruf nach einer Plattform für sehr begabte Schauspieler/innen immer lauter wurde, entstand eine zweite, reine TIC-Inszenierungslinie. Diese vertrat von Anfang an das Ziel hochwertigstes Amateurtheater zu bieten. Den Anfang machte 2012 die Inszenierung der „Nora“ von Henrik Ibsen. Weitere Stücke folgten, unter anderem „Die Zofen“ von Jean Genet (2014),  „Liv Stein“ von Nino Haratischwili (2015) und „Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza (2015). Nach und nach kamen immer mehr Schauspieler/innen dazu, die keine Studenten/innen mehr waren. Manchmal aus dem einfachen Grund, dass Rollen mit älteren Schauspielern/innen besetzt wurden, weil nicht alles von jungen Menschen auf der Bühne darstellbar ist. Ein Ensemble bestehend aus Menschen verschiedenster Altersstufen und Berufen entstand. TIC versteht sich heute als „Ensembletheater“,  mit dem Anspruch hochwertiges, professionelles Amateurtheater zu machen. (siehe auch TIC-Selbstverständnis)  Die Lehrveranstaltung „Praktische Theaterarbeit“ wird weiterhin organisatorisch betreut. So bietet sich hier auch die einfache Möglichkeit für junge, begabte Schauspieler/innen ins TIC-Ensemble zu wechseln.

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